Cooperative behaviour of both reeds in the channel of a blues harmonica when bending
Zusammenfassung:
Bends auf der Bluesharp klingen mit Frequenzen, die zwischen den Eigenfrequenzen der beiden Zungen im Kanal liegen. Dies lässt sich im Rahmen einer im Frequenzbereich angesiedelten linearen Stabilitätsanalyse bestätigen. Dabei wird a priori vorausgesetzt, dass Zungen und Luftstrom mit gemeinsamer Frequenz schwingen. Messungen des Einschwingverhaltens der beiden Zungen wecken Zweifel, ob dieser Ansatz sinnvoll ist. Die gemeinsame Spielfrequenz scheint vielmehr im Zeitbereich die Rolle eines Attraktors zu spielen. Die Vorteile einer gemeinsamen Frequenz und ihre Realisierbarkeit sollen ohne großen formalen Aufwand diskutiert werden.